IEA meldet höhere Methanemissionen australischer Kohlebergwerke
Ein neuer Bericht des IEA Global Methane Tracker besagt, dass australische Kohlebergwerke, insbesondere in Queensland und New South Wales, im Jahr 2025 1,7 Mio. Tonnen Methan ausgestoßen haben, mehr als doppelt so viel wie die Regierungsangabe von 0,82 Mt, die im Rahmen des UN-Klimaabkommens gemeldet wurde. Die IEA-Schätzung umfasst satellitengemessene Freisetzungen, die die Regierung nicht verwendet. Klima- und Energieanalysten sagten, die Lücke zeige eine erhebliche Untererfassung und stärke das Argument für schnelle Kürzungen beim Methan aus Kohlebergwerken. Das Thema ist wichtig, weil Methan seit der Industriellen Revolution etwa 30 % der globalen Erwärmung verursacht hat und über 20 Jahre etwa 80-mal wirksamer ist als Kohlendioxid.
IEA-Schätzungen verdoppeln Australiens offizielle Zahl für Methan aus Kohlebergwerken.
Hintergrund
Australien meldet Methandaten im Rahmen eines UN-Klimaabkommens. Die IEA verwendete…
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