Sandoz reicht Anti-Dumping-Beschwerde gegen chinesische Amoxicillin-Importe ein
Der Schweizer Generikahersteller Sandoz hat bei der Europäischen Kommission einen Entwurf einer Anti-Dumping-Beschwerde gegen chinesische Importe des Antibiotika-Wirkstoffs Amoxicillin, der zur Penicillin-Familie gehört, eingereicht. Sandoz erklärt, dass es das einzige große verbleibende vollständig integrierte Produktionsnetzwerk für Penicilline in Europa besitzt und macht chinesische marktverzerrende Verhaltensweisen verantwortlich, darunter anhaltende Preisunterbietung, staatliche Subventionen und eine Konzentration globaler Kapazitäten in China. Der Geschäftsführer Richard Saynor warnte, dass nun bis zu 90% der weltweiten Antibiotika-Wirkstoffe außerhalb Europas produziert würden, und stellte die Versorgung sowohl aus Gesundheits- als auch aus wirtschaftssicherheitsbezogenen Gründen auf die Agenda, was politische Maßnahmen nach sich ziehen könnte.
Sandoz hat eine Anti-Dumping-Beschwerde gegen chinesische Amoxicillin-Importe eingereicht.
Hintergrund
Sandoz reichte einen Beschwerdeentwurf bei der Europäischen Kommission ein. Der…
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